Auf Railscast gibt es von Ryan Bates wöchentlich neue Filme rund ums Thema Ruby on Rails. Mit iTunes lässt sich der Videocast problemlos abonnieren und unterwegs anschauen. Wer aber ein Linux sein eigen nennt und darum kein iTunes zur Verfügung hat (und zwar ohne Wine), muss sich die Episoden am Besten einfach manuell herunterladen. Mit dem Firefox Plugin DownThemAll! lassen sich die aktuellsten Episoden spielend einfach herunterladen, aber sobald man auch noch alle Episoden im Archiv benötigt wird es zur Qual und würde mit einem verstauchten Zeigefinger böse enden
Mit einem einfachen Shell Script können wir jedoch das herunterladen der Episoden automatisieren:
for e in `seq 1 84`;
do
wget -O- http://railscasts.com/episodes/${e} | grep \\.mov | awk -F \" '{ print $2 }' | xargs wget
done
Von der Funktionsweise her ist das Script ziemlich simpel. Mit seq in der for schlaufe legen wir die zu herunterladenden Episoden fest, in dem Fall 1-84. Wollen wir z.B. nur die Episoden 32-48 herunterladen, setzen wir einfach seq 32 48 ein.
Das erste wget mit dem Argument -O- lädt die Episoden Seite herunter und gibt den Quelltext im Terminal aus. Daraus holen wir mit grep die Zeile mit dem Link auf den Film heraus und extrahieren mit awk den direkten Link auf den Film. Schlussendlich wir mit xargs dieser Link an wget weitergereicht, welches dann den Film herunterlädt.
Die Möglichkeiten der Shell mit seinen einfachen und mächtigen Befehlen welche mit den Pipes zu einem ganzen Zusammengefügt werden sind enorm! Wer sich gerne mehr damit auseinander setzten möchte, sollte unbedingt am 14. Januar das Computerlabor mit dem Thema “Terminal & Shell-Skripte” besuchen!
Am 14. Januar startet das erste Computerlabor im neuen Jahr mit einem interessanten Thema, aber lest doch selber das Email von Kire:
Hallöle
Der nächste Ubuntu-Workshop steht vor der Tür. Dieses mal mit dem
Schwerpunkt "Terminal & Shell-Skripte":
Auch wenn Ubuntu eine grafische Oberfläche mitbringt, welche einem die
tägliche Arbeit sehr erleichtert, ist es manchmal unumgänglich (und oft
auch praktischer), sich in die Tiefen der Befehlszeile zu begeben.
Zuerst werden wir uns den Terminal-Grundlagen und den wichtigsten
Befehlen widmen. Nachher aber auch kurz darauf eingehen, wie wir dank
Shell-Programmierung wiederkehrende Tätigkeiten automatisieren können.
Daneben wird genügend Zeit für Eure konkreten Wünsche und Fragen übrig
bleiben. Bei Interesse könnte ich auch noch etwas zum 24C3 erzählen. Los
geht's um 20.00 Uhr.
Die nächsten Themen und Daten sind dann:
Mo. 11.02.2008: Computerlabor: Blog, Podcast, Newsfeeds
Mo. 10.03.2008: Computerlabor: Telefonie, Chat, Instant Messaging
Diese Themen sind betriebssystemunabhängig - und demnach auch für
Windows-, MacOS- und sonstige BenuterInnen spannend.
Und alles weitere lässt sich wie immer hier finden:
http://www.kire.ch/linux/computerlabor.htm
Grüssle & bis dänne
Kire
Wie immer ein herzliches Dankeschön an die Computerlabor Aktivisten!
Dies ist die Geschichte eines Musikliebhabers, der eigentlich immer sehr gerne sein Geld für gute Musik ausgegeben hat. Zuerst für Kassetten und Schallplatten, danach für massenweise CDs. Gute Musik war mir schon immer einen guten Batzen wert. Doch leider war der Platzverbrauch der geliebten Musiksammlung immens und zeigte erste Abnutzungserscheinungen, so dass ich eines Tages beschloss, die Sammlung in den Estrich zu verbannen und in Zukunft meine Musik digital von einer Harddisk im Haushalt zu verteilen.
Als es dann endlich möglich war mit iTunes Musik in der Schweiz digital zu kaufen, machte ich regen Gebrauch davon. Ja ich weiss, der iTunes Laden ist DRM verseucht und ich habe mir die ganze Sache lange überlegt. Ich wollte bewusst ein Zeichen setzten, dass es nicht nur böse P2P Nutzer gibt, sondern auch Leute die gerne für Musik bezahlen.
Doch Ende 2007 kam es dann knüppeldick: Zuerst kamen die ungerechten SUISA-Abgaben und kurz darauf die Änderungen am Urheberrecht, welche das Umgehen von Kopierschutzmassnahmen verbieten. Tja, dass brachte dann das Fass zum überlaufen und ich kaufte mir extra eine Lizenz für VMWare Fusion, damit ich mit dem Windows Program QTFairUse6 meine geliebte Musik befreien konnte.
Seit heute besitze ich keine einziges DRM verseuchtes Musikstück mehr und werde ich Zukunft auch nie mehr dafür Geld ausgeben. Private Musikdownloads sind ja in der Schweiz weiterhin erlaubt, also werde ich nun von meinen Möglichkeiten Gebrauch machen, obwohl irgendwie ein fahler Beigeschmack bleibt - ich möchte wirklich gerne für Musik bezahlen, aber möglichst direkt dem Künstler und nicht der Musikmafia.
Kommentare
gph, michi, Jacko_Momocini, michi, Jacko_Momocini [...]
Stephan, benjie, Florian, Peter, peter pan [...]
michi, flöschen
michi, Golfplätze Schweiz, michi, Blankster, michi [...]
michi, Christian, michi, michi, Lukas Eppler