Als Entwickler und Betreiber eines Gästebuches, ist es meistens nur eine frage der Zeit bis der erste SPAM eintrudelt. Die wohl gängigste Lösung ist das Einbinden eines Captchas. Doch auch diese für den Gast nicht immer angenehmen SPAM-Blocker, werden oft durch Texterkennungsprogramme geknackt. Da dies auch auf der Peacemountain Seite schon öfters der Fall gewesen ist, habe ich einmal etwas neues ausprobiert. Die Idee ist recht simpel und funktioniert bisher ziemlich zuverlässig.
Im Formular wird einfach ein zusätzliches, verstecktes Feld eingebunden und das Formular wir über eine JavaScript-Funktion gesendet:
<form id="guestbook" method="post">
<input type="hidden" name="spam" value="yes"/>
<input type="submit" value="Speichern" onClick="send();"/>
</form>
Die Funktion zum Senden ist sehr einfach gestrickt:
function send() {
eval("document.forms['guestbook'].elements['spam'].value='no'");
return true;
}
Jetzt muss lediglich serverseitig der Parameter spam geprüft werden, ob dieser immer noch den Wert “yes” enthält.
Da die meisten SPAM-Schleudern wohl zwar einen hochentwickelten Textscanner eingebaut haben aber keine JavaScript-Funktionen ausführen, wird der Parameter vor dem Senden nicht geändert, wie das der Browser machen würde. Einziger Wehmutstropfen bleibt, dass Gäste ohne eigeschaltetes JavaScript im Browser keine Einträge machen können.


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