Tag-Archiv für 'apple'

03
Mrz

Ruby on Rails Entwickler gesucht

Wir suchen einen erfahrenen und motivierten Softwareentwickler mit hervorrangenden Programmierkenntnissen und viel Kreativität als Verstärkung für unser Entwicklungsteam. Du liebst die Kunstfertigkeit der Programmierung und hast den Ergeiz verständlichen Code zu schreiben und diesen optimalerweise durch stetige, testgetriebene Refaktorisierung zu pflegen.

Als Senior bist du auch für den Design von Datenbanken zuständig und hast fundierte Kenntnisse in SQL sowohl auch der objektorientierter Analyse und Design unter Anwendung von Entwurfsmustern. Die bist von agilen Methodiken begeistert und arbeitest gerne im Team und verbesserst konstant die Abläufe und Qualität der Arbeiten und hilfts deinen Kollegen bei der Paarprogrammierung oder durch einen Code Review.

Du solltest sehr gute Kenntnisse im Design von besonders benutzerfreundlichen Webseiten haben, welche mit Prototype, Scritaculous und JQuery zum Leben erweckt werden. Du legst Wert auf eine saubere Trennung von XHTML, CSS und JavaScript und beherrscht diese Techniken anstandslos. Falls notwendig werden Unklarheiten in der Bedienung in einen Usability-Test geklärt.

Du arbeitest selbstständig im gesamten Prozess mit: Von der Beratung über den Design bis hin zur Entwicklung und Wartung der Systeme. Die bist kommunikativ und hilfst bei der Leitung der Projekte mit und kannst auch Pflichtenhefte und Kostenschätzungen erstellen.

Wir verwenden hauptsächlich Ruby on Rails/Radiant und Flex um hochdynamische Webapplikationen zu entwickeln, verwalten unseren Code mit Git und nutzen Apache/Passenger auf Linux Servern in der Produktion, auf welche wir mit Capistrano deployen.

Du solltest dich aber nicht scheuen auch einmal bei der Wartung von älteren Systemen in Java oder PHP Hand anzulegen, oder aber auch neues wie Erlang oder Objective C ausprobieren zu wollen. Kenntnisse von Java sind von Vorteil, da auch Ruby und Flex von der Java Plattform (JRuby) und Tools wie Ant profitieren können.

Obwohl unsere Applikationen professionell von einem externen Partner betrieben werden, solltest du dich gut mit der Administration diverser Linux Servern auskennen (Ubuntu/SuSE/RedHat/Debian) um die Umgebungen der diversen Test- und Produktivservern für unsere Projekte zu planen und verwalten.

Wir sind von den Vorteilen von Open Source überzeugt und stellen unsere eigenen Codes der Allgemeinheit zu Verfügung und helfen auch bei anderen Projekten aktiv mit.

Einige Jahre Erfahrung in der Entwicklung webbasierter Anwendungen sind ideal und du solltes über eine fundierte Ausbilung (ETH/Uni/FH) oder genügend praktischer Erfahrung in der Softwareentwicklung verfügen.

Wir sind ein kleines Team welches gerade im Umbruch ist. Weg von den grossen e-Commerce Systemen mit JEE zu eher kleinen, ausgetüftelten und  hoch-dynamischen Webseiten. Du hast die aussergewöhnliche Gelegenheit mit deinem Wissen den Weg in die Zukunft mitzugestalten.

Falls du dich angesprochen fühlst, schreib mir doch eine Email an michael.kessler@screenconcept.ch oder ruf mich unter 041 748 44 58 an, damit wir uns kennenlernen können. Und ja, wir arbeiten bereits an unserer eigenen Webseite, die aktuelle ist schrecklich ;-)

14
Dez

Der fast perfekte Hackintosh

In letzter Zeit hat es einiges an Neuerungen für den Hackintosh gegeben: Der neuste Kernel, welcher von Apple als Opensource veröffentlicht wird, wurde von Semthex so erweitert, dass dieser auch auf nicht Apple Hardware bestens läuft (z.B. auch mit AMD Prozessoren). Aktuell wird daran gearbeitet, den Kernel auch auf Prozessoren mit lediglich SSE2 lauffähig zu macht (vorher war SSE3 zwingend), was mit der neusten Beta anscheinend auch gelungen ist. Seit Maxxus den ersten Kernel modifiziert hatte, wurde dieser auch immer bei den neusten Sicherheitsupdates beibehalten, womit sich der Hackintosh immer weiter von einem ‘richtigen’ Mac entfernte, da dort der Kernel ja stetig weiterentwickelt wurde. Dies hat sich durch immer vermehrt auftretende Fehler bemerkbar gemachte, was nun der Vergangenheit angehört.

Die zweite Neuerung betrifft das Problem mit den original Apple Grafiktreibern, welche EFI benötigen um voll lauffähig zu sein. Der findige Programmierer Omni hat mit seiner Titan Kernel Extension eine kleine Revolution ausgelöst: Endlich sind NVidia und auch ATI Grafikkarten z.t voll unterstützt! Mit dem Opensource Klon Natis läuft meine GeForce 6800GT mit Dual Screen mit je 1600×1200 und voller Core Image und Quarz Extreme Unterstützung.

Wer sich sowieso neue Hardware anschaffen will, kann leicht überprüfen ob seine gewünschte Komponente direkt vom Hersteller Treiber für Mac OS X mitbringt. Auf der OSx86 Webseite findet sich ausserdem im Wiki auch eine Seite über zusätzliche Treiber oder auch diverse Listen über die Hardware Kompatibilität von fertigen Desktop Systemen sowie auch einzelnen Komponenten.

Ein solcher iHack kann auf geeigneter Hardware unter Umständen sehr gut laufen. Meistens wird jedoch trotzdem noch einiges an zusätzlichem Aufwand für die Optimierung benötigt. Die Hackintosh Szene ist im Forum sehr hilfsbereit und wer sich nicht scheut ein bisschen Zeit aufzuwenden, wird mit einem sehr leistungsfähigen und gut durchdachten Betriebssystem belohnt.

Natürlich sollte man schon im Besitz einer original Mac OS X Installation-CD sein. Zwar ist auch damit ein Hackintosh nicht legitimiert, das Gewissen ist aber beruhigt und Apple bekommt auch seinen Teil für die wirklich gute Arbeit.

18
Sep

Die Evolution von Mac OS X

Apple’s Mac OS X wird immer beliebter. Ein Grund dafür dürfte sicher die Kombination aus einem robusten FreeBSD-Unterbau mit einer intuitiven Benutzeroberfläche sein. Wer den Computer gerne ausschliesslich als Anwender für das Surfen im Internet, Email und kleine Briefe schreiben benutzen will, der findet sich sehr schnell zurecht.

Für den anspruchsvolleren Anwender, der sich auch in der Shell zu Hause fühlt, bietet OS X auch einiges. Mit Fink und MacPorts (früher DarwinPorts) existieren zwei Projekte, welche Unix Open Source auf den Mac bringen. Für beide existieren auch grafische Nebutzeroberflächen: Für Fink ist dies der FinkCommander und für MacPorts PortAuthority. Für letzeres gibt es aber nur eine X11 Version gratis, die Aqua Version muss bezahlt werden.

Die Benuzeroberfläche des FinkCommanders:

FinkCommander

… und die von PortAuthority:

PortAuthority

Seit OpenDarwin bekannt gab seine Pforten zu schliessen, hat sich DarwinPorts in MacPorts umbenannt und zügelt das Projekt nun zu MacForge.

Ob man sich nun für Fink oder MacPorts entscheidet hängt wohl vom eigenen Bedürfniss ab: Bei Fink ist das GUI FinkCommander etwas reifer als PortAuthority und daduch für den Anfänger sicher erste Wahl. Schlussendlich hängt es aber auch von der gewünschten Software ab, denn MacPorts und Fink haben keineswegs die gleiche Software im zentralen Repository, und wenn, dann unter Umständen nicht in der gleichen Version. Fink hat auch deutlich mehr Pakete im Angebot: 6842 im Gegensatz zu 3420 bei MacPorts. Aber es ist auch gut möglich, dass die gewünschte Software trotzdem nur bei MacPorts zu finden ist. Da bleibt einem nichts anderes übrig als sich zuerst bei beiden Projekte nach der gewünschten Software zu informieren: Fink sowie auch MacPorts haben eine Packetdatenbank online.

Natürlich können auch beide Paketsysteme parallel installiert werden, da Fink sich nach /sw und MacPorts sich nach /opt/local installiert.

Mit Fink und MacPorts kann man sehr einfach auf einen riesigen Softwareschatz zugreifen, egal ob Tools für die Kommandozeile, anspruchsvolle Serverdienste, alle möglichen Programmiersprachen, Büroprogramme oder auch Spiele. Für fast jeden Anspruch existiert in der Open-Source Welt gratis eine kleine Perle…




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