Mein Sohn ist begeisterter TuxPaint und GCompris Benutzer. Da er diese Anwendungen nun doch schon sehr gut kennt, hat er sich ein neues Spiel gewünscht. Zum Glück war gerade in der c’t einen Artikel über Biene Maya von Tivola drin, welcher recht positiv war. Da das Spiel auch auf einem Mac läuft, zögerte ich nicht lange und habe es bestellt.
Es war natürlich eine riesen Überraschung für ihn, und wir haben sogleich das Spiel zusammen angeschaut. Das Spiel ist ein typisches Macromedia Director Spiel mit einfachen, aber schönen Grafiken und simpler Animation, was man aber für ein Spiel für kleine Kinder ab 3 Jahren durchaus positiv bewerten sollte. Die Handhabung ist sehr intuitiv und bereitet nach einer kurzen Einarbeitungszeit keine Probleme.

Das Spiel ist unterteilt in weitere kleinere Spiele:
- Bei den Marienkäfern muss man Löwenzahnblüten für eine Decke für Willi mit einem Korb einsammeln, was ein bisschen Geschicklichkeit verlangt.
- Dem Wurm Max hilft man, seine Girlanden für das Fest fertigzustellen. Dabei muss man das vorgegebene Muster beibehalten.
- Bei Fräulein Kassandra muss man ihr helfen, die Kräuter in einem Schrank abzulegen. Dabei muss man sich merken, wo welches Kraut hineingehört.
- Da Puks Brille kaputt ist, hilft man ihm diese zu reparieren. Dabei müssen die einzelnen Splitter wie in einem Puzzle wieder zusammengefügt werden.
- Da sind dann auch noch die Ameisen, mit denen man einen Tanz einstudieren muss. Aber zuerst muss man das Notenblatt finden um den Kommandanten loszuwerden.
- Die Spinne Tekla bringt man von ihrem grässlichen Geigenspiel ab, indem man Sie im Dominospiel schlägt.
- Nach dem seine Brille repariert ist, muss Puk auch noch im Menschenhaus Salz holen. Dabei muss er aufpassen, dass er nicht von der Fliegenklappe erwischt wird.
- Schlussendlich müssen alle Bewohner für das Fest plaziert werden, natürlich hat jeder so seiner Vorstellung wo er sitzen möchte…
Die einzelnen Spiele gibt es immer in einer leichten und einer schweren Schwierigkeitsstufe, was das Spiel auch noch nach längerer Zeit interessant macht.
Die einzig wirkliche Kritik an dem Spiel betrifft den Kopierschutz. Wenn Kinder mit einer CD rumhantieren kann diese leicht zerkrazen - und irgendwie gehört es halt auch dazu die CD selber einlegen zu können und das Spiel zu starten. Und da wünscht man sich doch eine Sicherheitskopie machen zu können…
Um einiges nerviges ist aber, dass man das Spiel nicht installieren kann, sondern eben wegen dieses Kopierschutzes gezwungen wird die CD einzulegen. Die Daten werden dann auch von der CD gelesen, was konstant zu einem stöhrendem Geräuscht führt. Bei meinem Powerbook wird auch das CD Laufwerk nach einiger Zeit dauerbetrieb extrem heiss und je nach dem stocken auch die Animationen, aber nur weil der CD Zugriff zu langsam ist und nicht der Computer selber.
Alles in allem ein empfehlenswertes Spiel, aber der schlecht konzipierte Kopierschutz trübt den Spielspass ein bisschen.



















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